Unsere Ankunft in Dijon/Notre arrivée à Dijon

Nach einer feiertagsbedingt  problemlosen Anreise mit unserem ausgesprochen liebenswürdigen Fahrer Theo erreichten wir gegen 15 h das Centre de rencontres internationales in Dijon.

Als endlich alle zufrieden ihre Zimmer-  und ihre französischen Betten  bezogen hatten, fuhren wir zur Place Darcy auf der Suche nach der roten Telefonzelle, wo uns die Stadtführerin treffen wollte.

Nach zahlreichen Ausführungen zu einem berühmten Sohn der Stadt namens Gustave Eiffel –  alias Gustav Bonighausen-  dessen Familie tatsächlich aus der Eifel stammt, schlenderten wir durch die Fußgängerzone. Wir staunten nicht schlecht angesichts des Preises von ca. 32 Euro für eine annehmbare Menge Dijonsenf der Firma Maille. Daher sollten Schülereltern lieber nicht mit einem solchen Mitbringsel rechnen :-).

Schließlich erreichten wir die Kirche „Notre Dame“, an der wir unechte Wasserspeier bestaunen konnten. Die Originale waren bereits vor langer Zeit entfernt worden, da ein Wucherer durch die Allegorie des Geizes erschlagen worden war.

Auch besichtigten wir in der Kirche die gar nicht wirklich  schwarze „Schwarze Madonna“ ohne Kleider, ohne Jesuskind  und ohne Arme (alles geklaut!), die dem Volksglauben zufolge – jeweils an einem 11. September – schon zweimal die Stadt Dijon gerettet hat.

An einer der Kirchenmauern hat sich der Architekt mit dem Symbol einer Eule verewigt, die berühmte „Chouette“, welche schon ganz abgenutzt ist, da fast jeder, der an ihr vorbeikommt, sie – mit der linken Hand –  streicheln möchte, weil dies Glück bringen soll.

Letzteres passt jedoch nicht zum Glauben an die Wundertätigkeit der Madonna und der Priester der Kirche meint, man müsse zwischen Eule und Madonna wählen…  Aber die Führerin meinte passend: „Doppelt genäht hält besser!“

Die Führung endete schließlich am Palast der burgundischen Herzöge, welche im Spätmittelalter mächtiger waren als der französische König.

Das Highlight des Tages –   😉 – war schließlich das hauseigene Menü. Inzwischen waren wir  alle sehr hungrig…  einige hatten auch danach noch das Bedürfnis, dieses durch einen Besuch bei Mc D. zu komplettieren.

Schließlich fielen alle todmüde in die Betten und bescherten ihren Lehrerinnen eine ungewohnt ruhige Nacht. Letztere endete für Frau Kaldenbach eine Stunde später als geplant, da sie vergessen hatte, ihr nie benutztes Handy auf Sommerzeit umzustellen. (Die Meute wartete bereits seit 10 Minuten auf ihre Frühstückstickets, welche im Besitz von Madame waren ;-)…)

Après un voyage assez détendu avec notre chauffeur Theo super-sympa, nous sommes enfin arrivés à destination: au <CRI> de Dijon.

Quand finalement tous les élèves étaient bien installés dans leurs chambres, on a fait un tour guidé de la ville.

On a appris quantité de détails intéressants sur le fameux fils de la ville, Gustave Eiffel, alias Gustav Bonighausen, originaire de l’Eifel.

De plus, on s’est arrêtés devant la vitrine de l’entreprise <Maille> et l’on est restés bouche bée devant le prix  exorbitant d’une quantité acceptable de moutarde de Dijon.

Dans l’église Notre Dame de Dijon, on a vu la Madonne noire. Elle s’appelle comme cela parce qu’elle est faite de bois de cèdre. Il en existe encore plusieurs dans le monde, mais il y en a juste une à Dijon. A cet exemplaire-là, les mains et le divin enfant avaient été volés.

La Madonne protège la ville et ses habitants, comme on peut le voir au fond de l’église sur la tapisserie du Moyen Age.

Notre guide touristique nous a aussi montré la fameuse chouette sur la facade (où diable se trouve la maudite cédille???????) laquelle est la signature de l’architecte. La croyance populaire dit qu’il porte bonheur de la toucher de la main gauche. Mais cela ne va pas de pair avec la croyance  en la Madonne miraculeuse. Le prêtre de l’église avertit ses paroissiens souvent qu’ils doivent choisir entre la chouette et la Madonne.

 

 

 

 

Morgen geht es endlich nach Dijon! Demain, on partira enfin pour Dijon!

In den letzten zwei Wochen haben die Französisch-Leistungskurse der Jahrgangsstufen  10 (SÄH) und 11  (KAL) intensiv an dem Comic „Sang Noir“ von Jean-Luc Loyer gearbeitet. Er thematisiert darin das Grubenunglück von Courrières im Jahre 1906, bei  dem fast 1100 Menschen ums Leben kamen.

Unsere Schülerinnen und Schüler haben sich mit dem Vokabular zum Thema Bergbau  vertraut gemacht und für unser Treffen mit tschechischen und französischen Jugendlichen in Dijon interessante Aufgaben vorbereitet.

Nun sind wir gespannt, was wir in unseren gemischten Arbeitsgruppen von den anderen erfahren und lernen werden.

Pendant les derniers quinze jours, les cours renforcés des classes 10 et 11 ont beaucoup  travaillé sur la BD <<Sang Noir>>  dessinée par Jean-Luc Loyer. Celle-ci a pour sujet la tragédie minière de Courrières en 1906 qui a coûté la vie à presque 1100 mineurs.

Après avoir étudié le lexique spécifique  de la mine, nos élèves ont préparé des tâches intéressantes pour animer l’échange en groupes germano-franco-tchèques.

Nous sommes donc impatients d’entamer notre travail.

A plus